FDP Adliswil

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Mitgliederversammlung 2010

 

 

Die FDP Adliswil hält ihre Mitgliederversammlung am Montag 21. Juni im Restaurant...

Harald Huber

www.haraldhuber.ch
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Thomas Heiniger - ein Portrait

Vom Vorstand der FDP Adliswil.
Adliswil, im November 2006

Jugendjahre

Thomas Heiniger wurde am 29. Mai 1957 geboren und wuchs in Zürich Wollishofen auf. Dort besuchte er auch die Primarschule. Im Anschluss absolvierte er die Kantonsschule Freudenberg, welche er 1976 mit der Matura Typus B abschloss. Das erste Geld verdiente er mit dem Entdornen von Rosen bei Blumen Suter in Wollishofen und mit Nachhilfestunden in Latein und Mathematik.

Seine Studien schloss er 1982 mit dem Lizentiat und 1985 mit dem Doktorat in Rechtswissenschaften ab. Die Studienjahre waren unterbrochen von längeren Militärdienstleistungen in Chur und Andermatt. Er entdeckte dort erst richtig die Anziehungskraft der Alpen - im Sommer und im schneereichen Winter.

Mit diesem Selbstporträt hatte Thomas Heiniger 1986 seinen Wahlkampf bestritten.

Politischer Werdegang

Seine politische Laufbahn startete Thomas Heiniger mit 21 Jahren. So war er ab 1978 während zweier Jahre im Wahlbüro Zürich 2 tätig. Nach seinem Umzug nach Adliswil wurde er 1982 in die Schulpflege gewählt. Nur gerade vier Jahre später gelang ihm nach einem engagierten Wahlkampf den Sprung in den Stadtrat.

Als Ressortvorsteher Jugend, Freizeit, Sport war er massgeblich am Zustandekommen der neuen Adliswiler Sportanlage "Tüfi" beteiligt. Sie gehört noch heute zu den ausdruckvollsten und architektonisch interessantesten Bauwerken des Sportbereichs im Kanton Zürich.

1994 wurde er als Nachfolger von Dr. Klaus Froesch mit dem besten Resultat aller Stadträte an die Spitze der Adliswiler Stadtregierung gewählt. Unter seiner Führung konnte der Steuerfuss im Laufe der Jahre von 115 auf 104% gesenkt werden. Dazu beigetragen haben eine geschickte Landpolitik und das erfolgreiche Anwerben grosser Versicherungsgesellschaften. Dadurch konnten in Adliswil mehrere tausend Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach einer glanzvollen Wiederwahl 1998, musste er sich 2002, um seine Wiederwahl zu sichern, im zweiten Wahlgang gegen zwei Gegenkandidaten durchsetzen. Rückblickend gesteht Heiniger ein: "Der zweite Wahlgang für das Stadtpräsidium hat mir eigentlich gut getan. Denn es wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, einen engen und vor allem vielfältigen Kontakt zur Bevölkerung zu pflegen."

Seit 2002 wurden weitere, wichtige Bauprojekte in Adliswil angegangen. Im Stadtzentrum ist ein attraktives Einkaufszentrum im Bau. Und im Gebiet "Sunnau-Lebern-Grüt", am Rand von Zürich, entsteht ein neues Quartier mit Wohnraum für 2'000 Menschen. Erster Baustein in diesem Gebiet ist das Oberstufenschulhaus der Zurich International School. Mit grossem Einsatz setzte sich Thomas Heiniger auch für die Rettung der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg ein, die sich in wirtschaftlichen Nöten befand. Er half mit, die einzige konzessionierte Luftseilbahn unseres Kantons nachhaltig zu sanieren. Dank persönlichem Engagement und der Motivation der Bevölkerung, Aktien zu zeichnen, konnten die staatlichen Interventionen gering bleiben.

Die letzte Amtsdauer 2006 startete Thomas Heiniger nochmals voller Elan. Sein Augenmerk liegt derzeit auf der Neugestaltung des Ortszentrums von Adliswil sowie der Neustrukturierung von Behörde und Verwaltung (sieben statt neun Stadträte).

Im Kantonsrat vertritt Thomas Heiniger unseren Bezirk seit 1999. Er war in seiner ersten Amtsperiode Mitglied der Kommission für Bildung und Kultur und seit 2003 mehrere Jahre in der Geschäftsleitung des Rates und Vizepräsident der freisinnigen Kantonsratsfraktion. Zusammen mit den Fraktionspräsidenten Thomas Isler (bis 2005) und Dr. Beat Walti (seit 2005) führt er eine geeinte freisinnige Vertretung im Kantonsparlament. Sein Einsatz galt aber immer auch dem Sihltal. Mit Nachdruck setzte er sich für die Umfahrung Adliswil-Nord/Leimbach-Süd ein. Dass dieses Projekt, welches Adliswil spürbar vom Verkehr entlasten würde, weit oben auf der Prioritätenliste der Baudirektion stand, ist nicht zuletzt Thomas Heiniger zu verdanken. Auch wenn die Zweckmässigkeitsbeurteilung letztlich gegen diese Umfahrung sprach - er erreichte ein erhöhtes kantonales Engagement für die Verkehrssteuerung im Sihltal zur Entlastung des Adliswiler Zentrums.

Berufliches

Nach seinem Studienabschluss war Thomas Heiniger wissenschaftlicher Assistent an der Universität Zürich. Sein Berufspraktikum absolvierte er am Bezirksgericht Horgen.

Nach seiner Dissertation zum Thema "Der Ausnahmeentscheid, Untersuchungen zu Ausnahmeermächtigung und Ausnahmebewilligung" erlangte Thomas Heiniger 1987 das Rechtsanwaltspatent. Seitdem war er als Rechtsanwalt tätig (Partner in mittelgrossen Zürcher Wirtschaftskanzleien) und konnte sich 2005 zum Mediator IRP HSG weiterbilden. Seiner beruflichen Ausbildung entsprechend bekleidete Hauptmann Thomas Heiniger auch viele Jahre das Amt eines Untersuchungsrichters beim Divisionsgericht 12.

Thomas Heiniger als passionierter Marathonläufer.
Familie Heiniger am Konzert von Shakira in Alicante, Spanien. Aufnahme vom Frühsommer 2006.

Familie & Freizeit

Seit 1980 ist Thomas Heiniger mit seiner Frau Susanne verheiratet. Zusammen haben sie drei Kinder: Martina (1985), Andrea (1987) und Sandro (1990). Sie sind in Adliswil aufgewachsen und haben dort die Volksschule besucht. Heute gehen sie ihren Studien in Luzern und Lugano nach. Sandro steht vor der Matur. Susanne Heiniger ist seit einigen Jahren als Heilpädagogin in der Förderung von autistischen Kindern tätig.

Obwohl Thomas Heiniger im Jahr 1994, nach seiner Wahl zum Stadtpräsidenten, die politische Verantwortung für das Sportgeschehen in Adliswil abgeben musste, ist er dem Sport stets treu geblieben. Zu seinen grossen Erlebnissen zählen Teilnahmen an den Marathons von New York City und Zürich.

Anfangs 2005 trug er vor der Abstimmung über die neue Kantonsverfassung die Fackel des Zürcher Verfassungslaufs von Horgen via Adliswil nach Affoltern. Seitdem gilt er als "sportlichster Stadtpräsident des Kantons Zürich"...!

Thomas Heiniger betreibt aber nicht nur im Flachland Sport, sondern ist auch ein begeisterter Berggänger und Wintersportler. Er bestieg bereits den Piz Bernina, den höchsten Berg der Ostalpen. Die geplante Besteigung des Matterhorns musste er jedoch wegen schlechten Wetters abbrechen. "Sie bleibt aber mit Sicherheit auf meiner Traktandenliste", wie er im Gespräch augenzwinkernd betont. Vor kurzem absolvierte er auch den Erstabsprung mit dem Fallschirm aus 4000 m. Thomas Heiniger sucht auch im Sport die Herausforderung und das Abenteuer.

Die Winterferien verbringt Thomas Heiniger gerne mit seiner Familie in den Bündner Alpen beim Snowboarden oder auf Skitouren. Neben der Fotografie gehört auch die Musik zu seinen grossen Hobbies. Während vielen Jahren hat Thomas Heiniger selbst Gitarre gespielt. Heute beschränkt er sich auf das Musik hören; er ist Fan von Laura Pausini, Eros Ramazzotti, Gianna Nannini, Shakira und Tina Turner.

Als moderner Kosmopolit liebt Thomas Heiniger das Erkunden von fremden Ländern. Neben Italien und Spanien, wo er die Sommerferien mit seiner Familie zu verbringen pflegt, schätzt er ausgedehntere Reisen in ferne Weltgegenden. Das Übernachten in der Sahara, Schnorcheln in den Malediven, das Besteigen des Uluru, des heiligen Berges der Aborigines in Australien, das Durchqueren der Rocky Mountains und das Erkunden der Aztekentempel in Mexiko - unvergessliche Highlights für ihn und seine Familie. Sein bis jetzt unerfüllter Traum: Er möchte die weiten Landschaften Argentiniens entdecken.

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